Grundsätze der Partnerschaftsarbeit mit den Partnerstädten

Grundsätze der Partnerschaftsarbeit mit den Partnerstädten

Auf der Grundlage des Beschlusses des Verwaltungsausschusses vom 5.5.1994 gelten für die Gifhorner Partnerstädte Xanthi, Korssun-Schewtschenkiwski, Dumfries, Hallsberg und Gardelegen folgende Grundsätze.

1.  Ziele der Partnerschaft

Die wichtigsten Ziele der Städtepartnerschaften sind:
  • Völkerverständigung als Beitrag für ein friedliches Europa
  • vertieftes gegenseitiges Kennenlernen des Lebens, Bildens und Arbeitens der Menschen in anderen Ländern
  • Bereicherung der lokalen Demokratie durch Austausch von Erfahrungen
  • Beitrag für das europäische Aufbauwerk
  • Solidargemeinschaft mit Osteuropa

Die Partnerschaften sollen durch die Gifhorner Bevölkerung getragen werden, insbesondere durch Jugendgruppen, Schulklassen, Freundeskreise, Vereine, Verbände und sonstige Gruppen (im Folgenden „Gruppen" genannt). Durch gegenseitige Besuche lernen die Menschen das kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben des Partners besser kennen. So soll die Partnerschaft auf Dauer lebendig erhalten und die Toleranz untereinander gefördert werden.

    Soweit die Stadt Gifhorn weitere Partnerschaften mit ausländischen Städten eingeht, sind diese Grundsätze analog anzuwenden.

    2. Gegenseitige Besuche von Gruppen

    Gifhorner Gruppen, die eine Partnerschaftsreise unternehmen, verpflichten sich grundsätzlich, den Gegenbesuch von ihrem Partner zu empfangen, d. h., unterzubringen und zu betreuen (Prinzip der Gegenseitigkeit).  

    Die Unterbringung und Betreuung von Gästen aus Partnerstädten soll vorwiegend privat in Gastfamilien erfolgen. Es besteht auch die Möglichkeit der Unterbringung in Jugendherbergen oder vergleichbaren Einrichtungen. Die Verpflegung und Betreuung ist Aufgabe der Gastfamilie bzw. der gastgebenden Gruppe.

    3. Bezuschussung städtepartnerschaftlicher Begegnungen verschiedener Gruppen

    Allgemeine Grundsätze  

    Bezuschusst werden nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel grundsätzlich nur Begegnungen mit Gruppen aus den Partnerstädten der Stadt Gifhorn, nicht Begegnungen zwischen Gifhornern und deren anderen Partnern in anderen Städten und Ländern.  

    Ein Rechtsanspruch auf die in diesen Richtlinien festgelegten Zuschüsse besteht nicht.  

    Zuschüsse werden nur auf schriftlichen Antrag gewährt. Die Anträge sind möglichst bis September des Vorjahres, spätestens jedoch einen Monat vor Beginn der Maßnahme, einzureichen. 

    Zuschüsse werden nur gewährt, wenn die Teilnehmer eine angemessene Eigenleistung erbringen. Soweit Zuschüsse Dritter (z. B. Europa, Bund, Land, Stiftungen) möglich sind, müssen diese beantragt und mit in Anspruch genommen werden. Dem Antrag ist ein Finanzierungsplan beizufügen.

    4. Umfang der Bezuschussung  

    Besuch in den Partnerstädten

    Zwischen den Partnerstädten ist vereinbart, dass der Aufenthalt von Gruppen in der Partnerstadt in der Regel 6 Tage dauert und die Gäste kostenlos untergebracht und verpflegt werden.  

    Gifhorner Gruppen, die in eine Partnerstadt fahren, können einen Fahrtkostenzuschuss bis zur Höhe von 50 % der tatsächlichen Kosten, maximal jedoch 100,00 € pro Person beantragen.  

    Bei der Entscheidung, welche Antragsteller einen Fahrtkostenzuschuss in welcher Höhe bekommen, werden Schüler- und Jugendgruppen bevorzugt berücksichtigt. Es ist ein Nachweis über die tatsächlichen Reiseteilnehmer vorzulegen und ein Reisebericht zu erstellen.

    Besuch aus den Partnerstädten in Gifhorn

    Zwischen den Partnerstädten ist vereinbart, dass der Aufenthalt in Gifhorn in der Regel 6 Tage dauert und die Gäste kostenlos untergebracht und verpflegt werden.  

    Gifhorner Gruppen, die eine Gruppe aus der Partnerstadt aufnehmen, können von der Stadt Gifhorn einen Zuschuss in Höhe von bis zu 12,50 € pro Besucher und Tag beantragen.  

    Gäste aus Korssun-Schewtschenkiwski bekommen bis auf weiteres zusätzlich 5,00 € pro Aufenthaltstag als Taschengeld, das ihnen die Stadt Gifhorn nach der Ankunft in Gifhorn in bar auszahlt.  

    Die Stadt Gifhorn gibt für jede Gruppe aus einer Partnerstadt einen Empfang im Rathaus.

    5. Offizielle Kontakte

    Die Stadt Gifhorn steht ständig mit den Stadtverwaltungen der Partnerstädte im Kontakt - auf fernmündlichem und schriftlichem Weg sowie durch gegenseitige Besuche.  

    Jährlich werden Partnerschaftsprogramme ausgetauscht.  

    Gespräche über die Entwicklung der Beziehungen werden bei gegenseitigen Besuchen von  Delegationen aus Vertretern von Rat und Verwaltung geführt, die alle zwei Jahre stattfinden. Das heißt, von Gifhorn reist alle vier Jahre eine Delegation in jede Partnerstadt.  

    Die Stadt Gifhorn betreut offizielle Delegationen während ihres Aufenthaltes in Gifhorn und trägt hier sämtliche Kosten für Unterbringung, Programm, Verpflegung, Versicherung und Beförderung.

    Kontakt + Info
    • Hoffmann, S.
    • Meister, K., Dr.
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