Städtebauliche Themen

Hier finden sie Informationen zu verschiedenen Themen der Stadtplanung und Stadtentwicklung.


Integrierte Ländliche Entwicklung

Die fünf Ortschaften der Stadt Gifhorn - Gamsen, Kästorf, Neubokel, Wilsche und Winkel - sind Teil der Förderregion Südkreis Gifhorn. Gemeinsam mit den Samtgemeinden Boldecker Land, Isenbüttel und Papenteich sowie der Gemeinde Sassenburg wurde mit dem integrierten ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) ein strategisches Handlungskonzept für die verbesserte ländliche Entwicklung erarbeite. Das ILEK bildet die Grundlage, damit in den nächsten Jahren Projekte mit Fördermitteln der EU und des Landes Niedersachsens unterstützt werden können.

Für die ILE-Region Südkreis Gifhorn wurde eine Geschäfsstelle beim Landkreis Gifhorn eingerichtet. Das Planungsbüro KoRiS aus Hannover wurde außerdem mit dem Regionalmanagement beauftragt und steht u.a. für die Beratung bei Projektentwicklung und Antragstellung zur Verfügung.

Das erarbeitete ILEK sowie weitere Informationen zu Ansprechpartnern und zur Antragsstellung finden Sie hier.


Bedarfsgerechte Wohnraumplanung

Die Stadt Gifhorn hat aufgrund einer wirtschaftlich günstigen Situation, ihrer guten Infrastruktur und eines hohen Wohn- und Freizeitwertes eine große Anziehungskraft. Dies ist mit Herausforderungen bei der Schaffung von Wohnraum verbunden. Die mittelfristige Stadtentwicklung muss daher für ein bedarfsgerechtes Angebot unterschiedlicher Wohnformen sorgen.

Daher wurde das Institut GEWOS (Hamburg) beauftragt, ein Wohnraumversorgungskonzept für die Stadt Gifhorn zu entwickeln. Das Konzept wurde im Juli 2015 fertig gestellt. Es enthält Daten und Analysen zur Bevölkerungsentwicklung, zur steigenden Zahl der Haushalte und zum daraus resultierenden Neubaubedarf. In unterschiedlichen Szenarien wird aufgezeigt, wie sich die Nachfrage entwickelt und welche Anforderungen hieraus entstehen.


Stärkung des lokalen Einzelhandels

Für die Wohnqualität einer Stadt wie Gifhorn sind neben einer attraktiven Innenstadt auch eine gut funktionierende Nahversorgung und weitere Einkaufsmöglichkeiten wichtig. Außerdem leistet der Einzelhandel in einem Mittelzentrum auch zur Versorgung der Bevölkerung in benachbarter Gemeinden einen großen Beitrag. Diese Qualitäten sollen erhalten und weiter entwickelt werden.

Vor diesem Hintergrund hat die CIMA GmbH im Auftrag der Stadt Gifhorn ein Einzelhandelskonzept ausgearbeitet. Der Rat der Stadt hat im Oktober 2010 beschlossen, dass dieses Konzept als Grundlage für die Stadtentwicklung und für die Bauleitplanung zu verwenden ist.


Steuerung von Standorten für Vergnügungsstätten

Der Rat der Stadt Gifhorn hat am 30.09.2013 das Vergnügungsstättenkonzept als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 Baugesetzbuch beschlossen.

Es dient als fachliche Grundlage für eine planungs- und bauordnungsrechtliche Steuerung von Vergnügungsstätten im Stadtgebiet und gibt Empfehlungen, wo Einrichtungen wie z. B. Spielhallen, Wettbüros oder Tanzlokale angesiedelt werden könnten und wo nicht.