Ein Deutsches Haus

Deutschland - Meine neue Heimat

Viele Menschen, die ihren Herkunftsländern wie beispielsweise Pakistan, Somalia, Afghanistan und dem Sudan, aufgrund von Verfolgung, Misshandlungen oder Folterungen entflohen sind, leiden an psychischen um physischen Folgen. Sie mussten neben dem Verlust ihres gewohnten kulturellen Umfelds mit ansehen wie ihre Familie und Freunde ermordet, misshandelt oder verschleppt wurden sind. Die Geflüchteten nahmen den schwierigen und langwierigen Weg auf sich und kommen in Deutschland mit traumatischen Belastungsstörungen und Angst aber auch neuer Hoffnung an.

Den Abbruch seiner Wurzeln im Heimatland bewusst machen und Deutschland als neue Heimat akzeptieren

Manchmal reichen Worte nicht aus, um erlebte Geschehnisse zu verarbeiten und sich mit ihnen auseinander zu setzen. Daher ist es oft einfacher die traumatischen Erfahrungen in Form von Kunstwerken zu verarbeiten, anstatt darüber zu sprechen. Außerdem hilft die nonverbale Kommunikation scheinbar unüberwindbare Hürden im sprachlichen, psychischen und kulturellem Kontext zu meistern. Dafür wurde für die Geflüchteten das Projekt "Ein Deutsches Haus" in Kooperation des Diakonischen Werks des Ev.-luth. Kirchenkreises Gifhorn initiiert.

Innerhalb dieser Arbeit wurde gemeinschaftlich überlegt, wie ihr zukünftiges Haus in Deutschland aussehen soll. Mithilfe von stabilen Holzwänden und einem festen Dach über dem Kopf, haben sie ein Haus gebaut, welches in Zukunft für die Geflüchteten ein Gefühl von Sicherheit darstellt.

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