Teaser 1.Begegnungsfest am Wilscher Weg

1. Begegnungsfest 2017

Integration funktioniert unglaublich gut, wenn man einfach anfängt etwas zu machen.

Es ist nicht immer leicht, zu jemandem "Hallo" zu sagen, den man nicht kennt. Und der auch noch aus einem fremden Kulturkreis kommt. Anders aussieht. Anders denkt. Anders spricht. Man ist verunsichert und weiß nicht wie man mit den neuen Bewohnern in der Siedlung in Kontakt kommt.

Begrüßung aller Gäste und Akteure am Wilscher Weg
Tim Busch begrüßt alle Gäste und Akteure am Wilscher Weg. © GIP

"Eine Plattform bieten, wo sich Anwohner und Flüchtlinge kennen lernen können." - war der Ansatz des 1. Begegnungsfestes. Das gelingt, wenn die Hemmschwellen niedrig gehalten werden. Jemanden kennen lernen, wenn man gemeinsam am Buffett steht, ist so ein leichter Weg.

Oder wenn der kleine Fußball durch den Kickertisch knallt, plötzlich befindet man sich in einem Team. Einer Manschaft. Auf einer gemeinsamen Seite.

Hähnchenschenkel vom Holzkohlegrill
Lecker marinierte Hähnchenschenkel vom Holzkohlegrill. © GIP




Zu Beginn des 1. Begegnungsfestes wurden alle Anwesenden vom Flüchtlingskoordinator der Stadt Gifhorn, Herrn Tim Busch begrüßt, insbesondere der Siedlerbund sowie die ehrenamtlichen Helfer hier vor Ort wurden dankend erwähnt. 

Für die Besucher gab es nun frisches Hühnchen vom Grill, leckere Waffeln und eine große Vielfalt an Kleinigkeiten - von den Flüchtlingen selbst zubereitet. 

Aus Pakistan, dem Irak, der Elfenbeinküste, aus Afghanistan und aus Somalia.

Das Buffet ist eröffnet
Gäste und Akteure bedienen sich am Buffet. © GIP



Parallel dazu wurde eine Wohnung der Flüchtlinge zur Besichtigung geöffnet. So kam es zu persönlichen Gesprächen in den privaten Räumen. 

Sogar Bilder und Zeichnungen wurden präsentiert und es gab mit der Gitarre etwas melodisches für die Ohren. Es gab die Möglichkeit am Kickertisch miteinander "gegeneinander" anzutreten. Über diese und andere niedrigschwellige Angebote kamen sich alle schnell näher. 

An den Tischen auf dem Rasen gab es viele Fragen an Flüchtlinge und zum Glück aus erster Hand die Antworten. "Warum bist du nach Deutschland gekommen?", "Wie war deine Flucht?", "War es gefährlich?", "Was machst du jetzt hier in Deutschland?", "Hast du Familie zu Hause und was macht die jetzt?"...

Flüchtlinge laden ein zur Besichtigung der Unterkunft
Ein Flüchtling spielt Gitarre und zeigt seine Zeichnungen. © GIP

Es war für die Bewohner der BGS Siedlung und für die Flüchtlinge gleichermaßen eine Bereicherung. 

Jetzt weiß man hier etwas mehr von einander, hat sich schon gesehen, miteinander gesprochen und vielleicht etwas gespielt oder den Liedern aus Afghanistan gelauscht. 

"Diese Art von Zusammenkünften sind wichtig für das Verständnis aller Beteiligten." 

Diese Art von Flüchtlingssozialarbeit ist pure Integration. Mit unterschiedlichen Menschen, mit Essen, Musik und Spaß. Wir möchten diese Aktion gerne wiederholen.

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