Kindertagesstätten


Liebe Eltern,

für den Zeitraum vom 11.01.2021 bis zum 31.01.2021 ist der Betrieb von Kindertagesstätten untersagt. Ziel der Betriebsuntersagung ist die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. Dazu sollen Kontakte möglichst vermieden und so Infektionsketten unterbrochen werden.

Zulässig ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen. Dafür gelten folgende Vorgaben:

  • in einer kleinen Gruppe, in der überwiegend Kinder unter drei Jahren betreut werden, dürfen in der Regel nicht mehr als 8 Kinder betreut werden;
  • in einer Gruppe, in der überwiegend Kinder von der Vollendung des dritten Lebensjahres bis zur Einschulung betreut werden, dürfen in der Regel nicht mehr als 13 Kinder betreut werden;
  • in einer Gruppe, in der überwiegend Kinder von der Einschulung bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres betreut werden, dürfen z.Z. in der Regel nicht mehr als 10 Kinder betreut werden.

Bei diesen Höchstgrenzen handelt es sich um die Hälfte der in normalen Zeiten in einer Gruppe zulässigen Kinder.

 

Die Notbetreuung in den Kindertagesstätten dient dazu, Kinder aufzunehmen, bei denen mindestens ein/e Erziehungsberechtigte/r in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist.

Zu den Berufsgruppen von allgemeinen öffentlichen Interesse zählen:

      • Gesundheitsbereich, medizinischen und pflegerischen Bereich
      • zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen
      • im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr
      • im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.
      • Energieversorgung (etwa Strom-, Gas-, Kraftstoffversorgung)
      • Wasserversorgung (öffentliche Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung)
      • Ernährung und Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel)
      • Informationstechnik und Telekommunikation (insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze)
      • Finanzen (Bargeld-versorgung, Sozialtransfer)
      • Transport und Verkehr (Logistik für die kritische Infrastruktur, ÖPNV)
      • Entsorgung (Müllabfuhr)
      • Medien und Kultur - Risiko- und Krisenkommunikation
      • Beschäftigte in Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen, die die direkte Notbetreuung und den anlaufenden Regelbetrieb tatsächlich sicherstellen.

      Des Weiteren werden neben Kindern, bei denen eine Kindeswohlgefährdung droht, Kinder mit besonderen Unterstützungsbedarfen berücksichtigt. Hierzu zählen Kinder mit besonderem Sprachförderbedarf i. S. d. § 3 Abs. 2 S.4 KiTaG (letztes Entwicklungsgespräch) sowie Kinder mit integrativem Betreuungsbedarf, die im Normalbetrieb in integrativen Gruppen oder Einzelintegration betreut würden.

      Die Notbetreuung dient auch dazu, Kinder aufzunehmen, die zum kommenden Schuljahr schulpflichtig nach § 64 Abs. 1 S. 1 des Nds. Schulgesetzes werden.


      Wenn Sie eine anderweitige Betreuung sicherstellen können, sollte Ihr Kind möglichst zu Hause betreut werden. Dies trifft zum Beispiel bei

      Familien zu, in den nur ein Elternteil arbeiten geht, Homeoffice so geleistet werden kann, dass eine Kinderbetreuung parallel möglich ist.

       

      Der Antrag auf Notbetreuung und die Arbeitgeberbescheinigung sind in der jeweiligen Kindertagesstätte einzureichen. Unter Downloads finden Sie neben dem Antrag auf Notbetreuung die Handlungsempfehlungen des Landkreises Gifhorn und den Rahmenhygieneplan für Kindertagesstätten.

       

      Besucht Ihr Kind die Kindertagesstätte Bleiche, DRK Nord, DRK Süd, DRK Gamsen, Miteinander, Neubokel, Spatzennest oder Sportzentrum Süd steht Ihnen Frau Funke für Fragen zur Notbetreuung gerne zur Verfügung.

       

      Für die Kindertagesstätten Arche, Epiphanias, Gänseblümchen, Gifhörnchen, Hort Isetal, Integrationskita Radieschen, Katharina-von-Bora, Martin-Luther-Kindergarten, Paulus, Radieschen, Robin HuD, St. Altfrid, Villa Kunterbunt oder Wald-Kita Kleine Füchse ist Frau Pirk die zuständige Ansprechpartnerin.


      Die Kontaktdaten von Frau Funke und Frau Pirk finden Sie hier.


      Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auch auf der Seite des Landes Niedersachsen.




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