Aktuellste Informationen zum Coronavirus

Hier finden Sie die aktuellsten Informationen von der Stadtverwaltung über die derzeitige Situation und die Auswirkungen durch das Coronavirus. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Infozentrale unter der Telefonnummer 05371-88-0. 


Hilfsangebote für Geschäfte und Dienstleister

Viele Geschäfte und Dienstleister mussten wegen des Corona-Virus schließen, alle Veranstaltungen wurden abgesagt. Fast nichts geht mehr. Aufträge und Umsätze sind eingebrochen, das geht an die Substanz. Täglich erreichen die städtische Wirtschaftsförderung WiSta Hilferufe von Gewerbetreibenden, Unternehmen und Selbstständigen, die nicht mehr weiter wissen.

All das bewegt uns als Verwaltung sehr – und auch viele ganz normale Menschen in unserer Stadt. Trotz vieler eigener Probleme sorgen auch sie sich um die Zukunft der lokalen Wirtschaft und wollen sich solidarisch zeigen. Stadt und städtische Wirtschaftsförderung haben deshalb in einem ersten Schritt zwei Aktionen auf den Weg gebracht: 

Wer unsicher ist, ob er bereits alle Förderangebote gesichtet oder Fragen zu den einzelnen Förderprogrammen hat, kann sich an die Mitarbeiter der WiSta wenden: www.wista-gifhorn.de  

Weitere Angebote:

Stadt warnt: Verbrennen von privatem Grünschnitt und Gartenabfällen verboten

Ein Einwohner aus Gamsen hat gestern Nacht einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der Mann hat im Bereich der Kleingartensiedlung Grünschnitt und Gartenabfälle sowie zwei Matratzen verbrannt. Die nächtliche Aktion kommt den Mann nun teuer zu stehen. Er muss nicht nur für den Feuerwehreinsatz finanziell aufkommen. Die Stadt leitet den Vorfall auch an die Abfallbehörde des Landkreises weiter, zwecks Einleitung eines Bußgeldverfahrens wegen des unerlaubten Verbrennens von Gartenabfällen. Weiterhin soll geprüft werden, ob auch ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz vorliegt, da der Mann durch sein fahrlässiges Handeln einen Feuerwehreinsatz ausgelöst hat. 

Das städtische Ordnungsamt warnt in diesem Zusammenhang eindringlich davor, jetzt private Osterfeuer oder Lagerfeuer anzuzünden. In ganz Niedersachsen ist es grundsätzlich verboten,  Grünschnitt und Gartenabfälle zu verbrennen. Vielmehr muss der Grünabfall entweder auf dem eigenen Grundstück kompostiert oder der Kompostierung zugeführt werden.

Die Stadt wird zusätzlich eine Ordnungsverfügung erlassen, mit der jegliches offene Feuer in Gifhorn und den Ortsteilen untersagt wird. Damit soll die Brandgefahr reduziert werden, so dass die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren ihre Kräfte auf die derzeit wichtigen und notwendigen Einsätze konzentrieren können und das Ansteckungsrisiko für alle  Hilfsorganisationen so gering wie möglich gehalten wird.


Absagen weiterer Veranstaltungen

Leider sieht sich die Stadt gezwungen, weitere Veranstaltungen absagen: 

02. Mai   Gifhorner Pflanzen- und Gartenmarkt
15. Mai    öffentliche Sitzung des Seniorenbeirates
15. Mai    Skate Night (MTV-Veranstaltung mit städtischer Beteiligung)
30. Mai   Tag der Senioren

Die Absagen müssen jetzt erfolgen, weil die Veranstaltungen einen erheblichen Vorbereitungsaufwand erfordern, der angesichts der geltenden Sicherheitsvorkehrungen nicht zu leiten ist und alle daran Beteiligten Planungssicherheit brauchen.


Stadt will Gewerbetreibenden unter die Arme greifen - Wista ab sofort Ansprechpartner

Neben all den Problemen, mit denen jeder zurzeit zu kämpfen hat, machen sich auch Gifhornerinnen und Gifhorner große Sorgen um die Zukunft unserer Geschäfte, insbesondere in der Fußgängerzone. Dabei befürchten viele, dass noch mehr Kunden ins Internet abwandern, zum Schaden der heimischen Wirtschaft.

Die Stadt will der sich abzeichnenden Krise der heimischen Wirtschaft nicht tatenlos zusehen und prüft derzeit, welche Art von Hilfestellung sie den Unternehmen der Stadt gewähren kann, die wegen der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten. „Dabei geht es darum, ein konkretes Paket zu schnüren, mit dem Unternehmen wirksam unter die Arme gegriffen werden kann“, betont Bürgermeister Matthias Nerlich.

Damit sich die Stadt ein Bild davon machen kann, vor welchen Problemen die einzelnen Betriebe stehen und welche Form der Hilfe sie benötigen, sind die Einzelhändler, Gewerbetreibenden, Handwerker, Firmen und Gastronomen aufgerufen, sich bei der der städtischen Wirtschafts- und Stadtmarketing GmbH WiSta zu melden. Ab sofort stehen dort die Mitarbeiter für alle Fragen bereit. Bitte wenden Sie sich an die WiSta per E-Mail an

Die WiSta ist im Übrigen auch der richtige Ansprechpartner für alle, die Fragen rund um die bereits bestehenden Förderprogramm, die Bund und Land anlässlich der Corona-Krise bereits aufgelegt haben.

Um die heimische Wirtschaft zu stärken und ein Abwandern zu den großen Onlineanbietern zu minimieren, plant die WiSta eine Plattform, auf der alle heimischen Dienstleister aufgelistet werden, die Onlinedienste, einen Hol- und/oder Bringedienst anbieten oder zusätzlich zu ihrem stationären Handel auch über einen Internetshop verfügen. Alle, die so etwas anbieten, sind aufgerufen, sich bei der WiSta per Mail zu melden.


Stadt lobt Wochenmarktbesucher: „Wirklich vorbildlich“

Die Stadt zieht eine positive Bilanz des Marktgeschehens am Samstag. Im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft mit der Polizei waren jeweils ein Mitarbeiter des Gewerbeamtes und der Polizei in Zweiergruppen unterwegs und haben die Einhaltung hinsichtlich des Infektionsschutzes auf dem Wochenmarkt und in den Lebensmittelgeschäften kontrolliert. „Der Wochenmarkt ist super gelaufen. Die Kunden haben sich vorbildlich verhalten. Es gab kein Gedränge, alle haben Abstand gehalten und waren sehr diszipliniert“, lobt Babette Kutrib, Leiterin des Ordnungsamtes. „Und da, wo es noch etwas zu beanstanden gab, haben wir entsprechend beraten und es wurde sofort abgestellt."

Von daher sieht die Stadt keinen Anlass, einen Sicherheitsdienst zu beauftragen, der den Zugang zum Markt beschränkt, so wie das in Braunschweig am Samstag der Fall war. „Wir können der Bevölkerung vertrauen“, sagt Babette Kutrib. Kleine Veränderungen wird es auf dem Wochenmarkt trotzdem geben. Gemäß fachaufsichtlicher Weisung muss der Blumenhändler bis auf weiteres dem Markt fernbleiben.  Das gilt ebenso für alle Markthändler, die keine Lebensmittel anbieten. Sie werden telefonisch informiert.

Ein großes Lob spricht die Stadtverwaltung ausdrücklich auch allen Einzelhändlern aus. Bei den Kontrollgängen haben wir festgestellt, dass sie alles tun, um ihre Mitarbeiter und Kunden zu schützen. „Das ist wirklich vorbildlich.“


Bürgermeister ruft in weiterer Videobotschaft zur Unterstützung auf

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

bleiben Sie solidarisch und helfen Sie mit, das Coronavirus und deren Ausbreitung weiter zu verlangsamen. Beachten Sie die Abstandsregel von 2m und meiden Sie Kontakte. Nutzen Sie das Einkaufen zu Ihrer Versorgung mit Lebensmitteln. Beschränken Sie Ihre Wege auf das wirklich Notwendige. Wir alle brauchen für Gesundheit und Leben Ihre Solidarität und Ihre Unterstützung. Sie sind bereit die zugeben - dafür danke ich Ihnen von ganzem Herzen.
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie zu Hause!

Das Video können Sie hier abrufen.


Sperrung der spielplätze

Ab dem 17. März sind laut Anweisung der Landesregierung alle Spielplätze im Gebiet der Stadt Gifhorn gesperrt. Wir bitten in dieser ausgewöhnlichen Situation um Verständnis und um Beachtung. Es werden auf allen Spielplätzen entsprechende Aushänge angebracht.

Kita- und Schulschließungen und die Folgen für die Kinderbetreuung

Die vom Land verfügte Schließung der Schulen, Kindergärten und Krippen stellt die Eltern vor große Herausforderungen. Das bedeutet auch, dass viele Eltern nicht mehr zur Arbeit gehen können, da sie keine alternative Betreuung organisieren können.  

Deshalb werden in Schulen, Kindergärten und Krippen Notgruppen eingerichtet. Für die Betreuung von Kindern in den Notgruppen hat das Land Kriterien festgelegt, denen auch die Stadt folgen wird.  Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sog. kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu  gehören insbesondere folgende Berufsgruppen: Beschäftige im Gesundheitsbereich, medizinischer und pflegerischer Bereich, Polizei, Rettungsdienste, Katastrophenschutz, Feuerwehr, Vollzugsbereich, Maßregelvollzug.

Die Schulen sind bereits dabei, sich zu organisieren und richten Notgruppen ein, auch für die Nachmittagsbetreuung. Für den Hortbereich wird es ebenfalls eine Notbetreuung geben.    

Was die Kindertagesstätten und Krippen angeht, so werden die Notgruppen (Kleingruppen) dezentral in den einzelnen Einrichtungen eingerichtet. Falls notwendig können die Kleingruppen später auch in einzelnen Einrichtungen zusammengelegt werden.  

Sofern Sie zu einer der o. g. Berufsgruppen gehören und Sie der Auffassung sind, einen Anspruch auf Notbetreuung zu haben und diesen unbedingt benötigen, wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihres Namens sowie der Namen der betroffenen Kinder an die Einrichtungsleitung ihrer Kita. Legen Sie den Antrag auf Notfallbetreuung in der Kindertagesstätte und die Erklärungen der/des Arbeitgebers als Beleg bei. Der Fachbereich Bildung und Jugend wird den Betreuungsbedarf prüfen und Sie informieren, ob und wie ihrem Wunsch entsprochen werden kann.

Eltern können sich bei Fragen an folgende Mitarbeiter wenden: 
- Ansprechpartner für Schulen: Herr Lauterbach unter der 05371 88173
- Ansprechpartner für die Kita: Frau Harmening 05371 88327


Neue Vorgaben im Standesamt

Durchführung von Eheschließungen
Liebes Brautpaar, aufgrund der aktuellen Situation mit dem Corona-Virus gelten für die Trauungen bis mindestens zum 19.04.2020 gesonderte Vorgaben. Die Trauungen finden statt, jedoch in einem minimalen Rahmen, sodass das Brautpaar lediglich zu zweit zur Eheschließung vorspricht. Das Beisein von Trauzeugen ist gesetzlich nicht vorgeschrieben und somit nicht zwingend erforderlich. Auch das Aufhalten von Traugesellschaften am Rathaus (Hinterhof des Rathauses sowie auch auf dem Marktplatz) ist nicht gestattet. Alternativ können Sie gerne einen neuen Termin zur Eheschließung vereinbaren. Für Rückfragen stehen Ihnen die Kolleginnen des Standesamts gern telefonisch oder per Mail zur Verfügung. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Beurkundung von Sterbefällen
Bestattungsunternehmen werden gebeten, die Unterlagen im Briefkasten des Rathauses einzuwerfen. Das Standesamt wird sich anschließend mit den Bestattungsinstituten in Verbindung setzen, um einen Termin zur Abholung der Sterbeurkunden zu vereinbaren. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, die Gebühr für die Urkunden gleich passend beizufügen, sodass die Urkunden per Post zugeschickt werden können.

Beurkundung von Geburten
Liebe Eltern, herzlichen Glückwunsch zur Geburt Ihres Kindes! Um die Geburtsurkunde Ihres Kindes zu erhalten, reichen Sie die erforderlichen Unterlagen bitte im Klinikum ein oder werfen diese in den Briefkasten des Rathauses. Von dort werden die Dokumente an das Standesamt weiter geleitet. Sobald die Geburtsurkunden fertig sind, werden Ihnen diese per Post mit einer Rechnung zugesandt.

Andere Anliegen
Bei allen anderen dringenden Anliegen setzen Sie sich gern telefonisch mit dem Standesamt in Verbindung, sodass ggf. ein Termin vereinbart werden kann.


Bürgermeister ruft zur solidarität auf

In einer Videobotschaft hat sich Bürgermeister Matthias Nerlich am Freitag an die Gifhornerinnen und Gifhorner gewandt, um die Maßnahmen der Stadt angesichts der aktuellen Situation zu erläutern.
Seine Botschaft können Sie hier abrufen: Videobotschaft Bürgermeister


Stadt schränkt zugang zum Rathaus ein

Um die Mitarbeiter zu schützen und somit die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung zu garantieren, schränkt die Verwaltung ab sofort den Publikumsverkehr ein. Die Rathaustüren bleiben bis auf weiteres geschlossen, der Zutritt und persönliche Kontakt zu Mitarbeitern ist nur noch beschränkt, bzw. gar nicht möglich.

Folgende Regelung wurde getroffen: Bürger und Bürgerinnen, die ein Anliegen haben, sind gebeten per Mail oder per Telefon Kontakt mit dem Rathaus aufzunehmen. Die Mailadresse der Mitarbeiter finden Sie auf der Internetseite der Stadt Gifhorn oder über die Infozentrale unter Telefon 05371-88-0.  

Wer ein dringendes Anliegen hat, das nur persönlich erledigt werden kann, muss dazu einen Termin vereinbaren. Besucher und Besucherinnen, die einen persönlichen Termin wahrnehmen, müssen Ihre persönlichen Daten (Name, Adresse und Telefonnummer) hinterlassen.

Personen, die sich in einem Risikogebiet oder sich in einem Gebiet aufgehalten haben, das das Robert-Koch-Institut  als besonders betroffen definiert hat, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen nach der Rückkehr das Rathaus überhaupt nicht mehr betreten. Die Risikogebiete und besonders betroffenen Gebiete sind unter http://www.rki.de/ncov-risikogebiete abrufbar.


Absage der Ratssitzung und des Verwaltungsausschusses

Aufgrund der aktuellen Lage hat die Verwaltungsspitze in Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden entschieden, den Verwaltungsausschuss (19.03.) und die Ratssitzung (23.03) abzusagen und zu verschieben.


Maßnamen zur eindämmung der corona-verbreitung ab dem 16. märz

Absagen der städtischen Veranstaltungen

Bis vorerst 19. April 2020 sagt die Stadt alle städtischen Veranstaltungen ab. Damit fallen aus: „Runder Tisch Stadtgeschichte“ am 17. März im Ratssaal, die Tanzveranstaltung des Seniorenbeirats „Tanzen im Takt“ am 22. März in der Stadthalle und leider auch die Ehrenamtsgala „Stunde der stillen Stars“ am 24. März in der Stadthalle. Ebenfalls gestrichen „Gifhorn International“  und der 7. Gifhorner Lauftag. Die abgesagten Veranstaltungen werden nach Möglichkeit zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. 

Stadthalle

In Abstimmung mit der Stadt Gifhorn sagt die Stadthalle alle Veranstaltungen bis vorerst 19. April ab. Dies gilt auch für den Auftritt des Gifhorner Männerchors an diesem Sonntag. Die bereits gekauften Tickets werden erstattet. Nicht abgesagt wird hingegen die Blutspendenaktion des DRK am 25. März, da es ansonsten zu einem Engpass an Blutkonserven kommen könnte. 

Jugendförderung

Im Hinblick auf die verfügten Schulschließungen stellt auch die Jugendförderung der Stadt Gifhorn sämtliche Aktivitäten ein. In der Grille fallen die Ferienspaßaktionen während der Osterferien aus, ebenso die Ferienbetreuung für die Grundschulkinder. Auch die nachmittäglichen Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche finden vorerst bis zum 19. April nicht statt. Open Stage am 2. April sowie das geplante Kindertheater finden ebenfalls nicht statt.

Die Jugendbegegnungsstätte wird geschlossen, davon betroffen ist auch die Zimmervermietung. Hier werden alle Reservierungen bis vorerst 19. April storniert. Das Integrationsprojekt wird ebenfalls geschlossen.

Stadtbücherei

Die Stadtbücherei ist ab dem 16. März geschlossen, damit fällt auch das öffentliche Bilderbuchkino in der Stadtbücherei am 1. April aus.

Allerwelle und Sporthallen

Die Allerwelle ist ab dem 16. März geschlossen. Da die Schulen geschlossen haben, geht die Stadt von besonders hohen Besucherzahlen aus, was wiederum das Risiko von Ansteckungen erhöhen würde.

Die Sporthallen bleiben ebenfalls bis mindestens 19. April geschlossen.

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