Aktuellste Informationen zum Coronavirus

Hier finden Sie die aktuellsten Informationen von der Stadtverwaltung über die derzeitige Situation und die Auswirkungen durch das Coronavirus. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Infozentrale unter der Telefonnummer 05371-88 0.

Umfangreiche Informationen zur aktuellen Lage finden Sie auf der Seite des Landkreises Gifhorn.
www.gifhorn.de

Die neusten gesetzlichen Regelungen der Nds. Verordnung zur Bekämpfung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus finden Sie auf der Seite des Niedersächsischen Ministeriums:
www.niedersachsen.


Rathaus öffnet am kommenden Donnerstag wieder fürs Publikum

Stand: 12.07.21

Das Rathaus der Stadt Gifhorn wird ab Donnerstag, 15.07.2021 wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Ganz so wie es vor Corona war, wird es allerdings nicht.  Gewisse Hygiene- und Verhaltensregeln werden aus Gründen des Gesundheitsschutzes beibehalten und der Publikumsstrom soll gesteuert werden.

Für viele ist das Bürgerbüro die wichtigste Anlaufstelle im Rathaus. Hier hat sich das Online-Terminsystem in den letzten Monaten bewährt. Die Wartezeiten im Bürgerbüro haben sich erheblich verkürzt, deshalb das Online-Terminsystem auch beibehalten wird. Von daher bleibt die Tür zum Bürgerbüro geschlossen und die Bürgerinnen und Bürger werden wie gehabt zum vereinbarten Termin vom Personal hineingelassen. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass die entsprechenden Hygienevorschriften gemäß der geltenden Corona-Verordnung weiter umgesetzt werden können.

Der Haupteingang zum Rathaus hingegen steht denjenigen offen, die einen Termin in den anderen Fachbereichen wahrnehmen möchten. Hier wird dringend darum gebeten, vorher einen Termin zu vereinbaren. Das kann per Telefon oder E-Mail erfolgen. Zu den Gesprächen ist nur eine Person zugelassen, in Ausnahmefällen dürfen es zwei Personen sein. Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit.

Die Besucherinnen und Besucher müssen sich zunächst an die Info wenden, wo sie sich per Luca-App oder handschriftlich registrieren. Dort werden sie dann von der entsprechenden Fachkraft in Empfang genommen. Die Gespräche finden entweder in der jeweiligen Fachabteilung statt oder im eingerichteten Bürgerservicebüro im Erdgeschoss.

Auch wenn die Inzidenz auf einem sehr niedrigen Niveau verharrt, gelten im Rathaus weiterhin die bereits bekannten Abstands- und Hygieneregeln mit Handdesinfektion, FFP2-Masken oder medizinischem Mundschutz. Auf das Fiebermessen wird vorerst verzichtet.

Öffnungszeiten und weitere Details zur Terminvereinbarung finden Sie hier.

Das aktuelle Hygienekonzept der Stadt Gifhorn finden Sie hier.



Allgemeinverfügung zur Abwehr von Gefahren durch Lager- und Brauchtumsfeuer im Gebiet der Stadt Gifhorn

Gemäß der §§ 1, 11, 97 und 100 des Niedersächsisches Polizei- und Ordnungsbehördengesetzes (NPOG) in Verbin­dung mit § 1 Abs. 1 Niedersächsisches Verwaltungsverfahrensgesetz (NVwVfG) und § 35 Satz 2 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) wird folgende Allgemeinverfügung erlassen:

Im Stadtgebiet Gifhorn wird mit sofortiger Wirkung das Entzünden und Abbrennen von Brauchtums- und Lagerfeu­ern bis zum 31.08.2021 untersagt.

Bei bestehenden Zuwiderhandlungen gegen diese Verfügung kann mittels Verwaltungszwang und Ersatzvornahme nach §§ 64, 65 und 66 NPOG angewandt werden.

Begründung:

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie sollen die Feuerwehren im Stadtgebiet Gifhorn nach Möglichkeit einsatzbereit für Notfälle bleiben. Jegliche vermeidbare Belastung der Kräfte ist zu unterlassen, um genügend Einsatzkapazitäten sicherzustellen.

Zudem soll die Maßnahme dazu dienen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und Mitglieder von Feuerwehren etc. zu schützen, indem nicht notwendige Einsätze verhin­dert werden.

Lager- und Brauchtumsfeuer weisen als offene Feuer ein Brandrisiko auf, welches zu einer erhöhten Anzahl von Feuerwehreinsätzen führen kann. Solche Feuer stellen in der derzeiti­gen Ausnahmesituation eine vermeidbare Gefahrenquelle dar.

Die Allgemeinverfügung tritt mit dem auf ihre Bekanntgabe folgenden Tag in Kraft. Sie ist vorerst befristet bis zum 31.08.2021. Bei entsprechender erneuter Risikoeinschätzung kann die Allgemeinverfügung aufgehoben oder ihre Geltungsdauer verlängert werden.

Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass das Verbrennen von Abfällen aller Art grundsätz­lich untersagt ist und nicht als Lager- oder Brauchtumsfeuer gilt.

Zur Abwehr einer gegenwärtigen Gefahr, können nach § 64 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 NPOG die in den §§ 65 ff. NPOG bezeichneten Zwangsmittel ohne vorausgehenden Verwaltungsakt ange­wendet werden. Die Ersatzvornahme nach § 66 NPOG ist das geeignetste Mittel, um das Verbot bei einer Zuwiderhandlung schnell durchsetzen zu können. Die Androhung der Ersatzvornahme ist verhältnismäßig, da ein milderes Mittel aufgrund der Art des Umfanges des Verstoßes nicht zur Verfügung steht.

Die sofor­tige Vollziehung wird nach § 80 Abs. 2 Nr. 4 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) angeord­net und begründet sich aus dem besonderen öffentlichen Interesse an der Durchsetzung der Verfügung. Dieses ist begründet in der Entlastung der Feuerwehrkräfte sowie der Gefahrenabwehr durch Brandvermeidung und dient zugleich der Umsetzung aller bereits angeordneten Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz. Klagen gegen diese Allgemeinverfügung haben keine aufschiebende Wirkung. 

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Klage beim Verwaltungsgericht Braunschweig, Wilhelmstraße 55, 38100 Braunschweig erhoben werden.

Gegen die Anordnung der sofortigen Vollziehung kann gemäß § 80 Abs. 5 VwGO die Wieder­herstellung der aufschiebenden Wirkung beim Verwaltungsgericht Braunschweig beantragt werden.

Gifhorn, den 18.01.2021
Stadt Gifhorn

Matthias Nerlich
Bürgermeister 


Muster zur Dokumentation von Kontaktdaten


Laut der Nds. Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus sind ab dem 11.05.2020 Kontaktdaten zu erheben. Diese müssen den Vornamen, den Familiennamen, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer der betreffenden Person
umfassen. Die Kontaktdaten sind von der Person, die sie erhebt, für die Dauer von drei Wochen nach dem letzten Kontakt mit der betreffenden Person aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen. Spätestens einen Monat nach dem letzten Kontakt mit der betreffenden Person sind die Daten zu löschen.

Hier finden Sie das Merkblatt, wer zu Dokumentation verpflichtet ist und einen Vordruck für Ihren Betrieb.


COVID-nein-danke –Die neue Corona-App aus Gifhorn

Das Corona-Virus breitet sich in Deutschland weiter aus. Immer mehr Menschen benötigen Untersuchungen. Um den Verlauf und die Auswirkungen der COVID-19-Erkrankung zu erforschen, hat Prof. Dr. med. Dietmar Urbach, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Helios Klinikum Gifhorn, zusammen mit M.Sc. W.-ing. Sven Leiß, Magdeburg, eine eigene App entwickelt.

Wir brauchen Ihre Hilfe! Helfen Sie uns die Erforschungen der COVID-19-Erkrankung weiter voranzutreiben. Wir können die Pandemie nicht verhindern, aber wir können versuchen, den Schaden so klein wie möglich zu halten. Zu welcher Altersklasse gehören Sie? Zeigen Sie Symptome auf? Haben Sie Vorerkrankungen? –All das sind Fragen, die mithilfe der Umfrage ausgewertet und für Forschungszwecke genutzt werden.

Die Idee kommt von Prof. Dr. med. Dietmar Urbach, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie im Helios Klinikum Gifhorn. Mithilfe dieser Befragung wird er, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, des Universitätsklinikums Magdeburg und des Helios Klinikums Gifhorn, die Entwicklung der Erkrankungen in der Region beobachten. Seine App erfasst Daten, die für das Erforschen der Krankheit äußerst wertvoll sind. „Ein immer wiederkehrendes Problem ist, dass Forscher und Ärzte nicht wissen, weshalb manche Menschen schwer erkranken und andere einen milderen Verlauf durchleben. Zur Erforschung dieser Erkrankung möchte ich beitragen“, erklärt Prof. Urbach. Ein bedeutendes Wissensziel ist herauszufinden, ob bestimmte Medikamente einen Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung haben.

Unterstützt wird Prof. Urbach mit seinem Projekt von der Stadt Gifhorn. „Das wichtigste Ziel ist es momentan unsere Bürgerinnen und Bürger vor der Ausbreitung des Virus zu schützen. Umso bedeutender ist es, alles zu tun, um die Erforschungen der Krankheit voranzutreiben“, sagt Bürgermeister Matthias Nerlich. „Ich sehe die App als sehr sinnvoll und rufe alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, bei dieser Befragung mit zu machen“, so Nerlich weiter.

Und so funktioniert die App:

Rufen Sie den Fragebogen über die Webadresse www.covid-nein-danke.de auf oder scannen Sie den QR-Code.

Nach der Kenntnisnahme der Datenschutzerklärung werden Ihnen in sieben Kategorien Fragen gestellt. Die App speichert Daten anonym, ohne Namen, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Insgesamt dauert die Befragung weniger als fünf Minuten. Nach erfolgreicher Absendung des Fragebogens wird der Befragte dazu eingeladen Folgefragen nach einer Woche zu beantworten. Diese dienen der Überprüfung, ob in der Zwischenzeit Veränderungen aufgetreten sind. Selbstverständlich ist die Teilnahme freiwillig.

 Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe.


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