Mitarbeiter der Stadtverwaltung Gifhorn

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/ Vaterschaftsanerkennung

Leistungsbeschreibung

Eine Erklärung, durch welche die Vaterschaft zu einem Kind anerkannt wird, sowie die Zustimmungserklärung der Mutter, kann in jedem Standesamt, bei Jugendämtern und vor Notaren beurkundet werden. Eine wirksame Anerkennung der Vaterschaft kann erfolgen, wenn keine Vaterschaft eines anderen Mannes zu diesem Kind besteht. Die Anerkennung der Vaterschaft und die Zustimmungserklärung der Mutter, werden in öffentlich Form beurkundet.

Eine Anerkennung der Vaterschaft ist bereits vor der Geburt des Kindes möglich.

Nach deutschem Recht ist die Frau Mutter des Kindes, die das Kind geboren hat. Eine Anerkennung der Mutterschaft ist grundsätzlich nicht erforderlich. Sofern eine Anerkennung der Mutterschaft oder eine Zustimmungserklärung eines gesetzlichen Vertreters erforderlich ist, müssen diese auch durch ein Standesamt, durch das Jugendamt, oder durch Notare beurkundet werden.

Schreibt das ausländische Heimatrecht der Mutter oder des Vaters eine Mutterschaftsanerkennung vor, kann sie ebenfalls öffentlich beurkundet werden. Es gelten die Regelungen wie bei der Vaterschaftsanerkennung.

Spezielle Hinweise für - Kreis Gifhorn

An wen muss ich mich wenden?

Spezielle Hinweise für - Stadt Gifhorn

Für die Vaterschaftsanerkennung können Sie sich an das Standesamt Ihres Wohnsitzes (gebührenfrei), an das Jugendamt (gebührenfrei) oder einen Notar (gebührenpflichtig) wenden.

Die Mutter muss der Vaterschaftsanerkennung zustimmen, damit diese gültig wird. Ein persönliches Erscheinen beider Elternteile ist erforderlich.

Eine Anerkennung beim zuständigen Jugendamt ist sinnvoll, wenn Sie gleichzeitig eine sogenannte Sorgeerklärung abgeben möchten.

Eine vorherige Terminabsprache ist erforderlich!


Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Nachweis zur Identität (z.B. Personalausweis, Reisepass, IdKarte)

Welche Gebühren fallen an?

Die Anerkennung der Vaterschaft und auch die Zustimmungserklärungen sind beim Standesamt gebührenfrei. 

Anerkennung der Vaterschaft und die Zustimmungserklärungen beim Standesamt

Gebühr: gebührenfrei

Welche Fristen muss ich beachten?

  • Die Anerkennungserklärung kann zeitlich unbeschränkt, auch schon vor der Geburt des Kindes (pränatale Anerkennung), nach dessen Tod (postmortale Anerkennung) ebenso für totgeborene Kinder abgegeben werden.

Rechtsgrundlage

  • § 44 Personenstandsgesetz (PStG)
  • §1594 bis §1598 BGB , § 1599 BGB

Was sollte ich noch wissen?

Spezielle Hinweise für - Stadt Gifhorn

Die wirksame Anerkennung schafft verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Vater und Kind mit unterhalts- und erbrechtlichen Folgen.

Unberührt bleibt die gesetzliche Vertretung und der Familienname des Kindes. Das Kind erhält also zunächst ab Geburt den Namen der Mutter als Familiennamen, sie hat die alleinige Sorge für das Kind.

Nach wirksamer Vaterschaftsanerkennung können hierzu jedoch entsprechende Erklärungen abgegeben werden (z. B. Sorgeerklärung (näheres s.o.) oder Kind soll den Familiennamen des Vaters erhalten).

Nähere Informationen zur nachträglichen Veränderung des Familiennamens Ihres Kindes erhalten Sie unter Namensrechtliche Erklärung.

Zuständige Mitarbeiter

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