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Wohnmobilstellplatz mit besonderem Flair

Übernachten mit Blick auf den Glockenpalast

Bürgermeister Matthias Nerlich, Karsten Moritz und Vertreter der Politik bei der Eröffnung des Wohnmobilstellplatzes. tik  und DAs Foto uzeigt

Das hat schon was: Wer mit seinem Wohnmobil auf dem neuen Stellplatz an der Bromer Straße übernachtet, kann seinen Frühstückskaffee mit Blick auf die romantische Sans-Soucis-Mühle und den golden glitzernden Glockenpalast genießen. Heute wurde der neue Wohnmobilstellplatz offiziell in Betrieb genommen. Neben dem Wohnmobilstellplatz an der Allerwelle ist das der zweite städtische Stelleplatz mit einem ganz besonderen Flair. „Der Wohnmobil-Tourismus wächst weiter. Das sehen wir an der Auslastung des Stellplatzes an der Allerwelle“, sagt Bürgermeister Matthias Nerlich. „Tourismus ist auch für unsere Stadt ein wachsender Wirtschaftsfaktor. Und Gifhorn bietet sich wunderbar für einen Kurzurlaub oder als Zwischenstation auf einer längeren Reise an. Deshalb freue ich mich, dass wir unser Angebot für die Wohnmobil-Gäste ausweiten konnten.“   

„Hier einen Wohnmobilstellplatz zu machen, war schon beim Ankauf des Mühlenmuseums ein Thema“, sagt Karsten Moritz, Fachbereichsleiter Bauverwaltung. Bis zur Umsetzung der Idee verging noch einige Zeit. Fördermittel wurden beantragt und die Planungen mussten dreimal ausgeschrieben werden. Erst beim vierten Mal gab schließlich ein Planungsbüro ein Angebot ab. Im November 2025 war Baustart. 79 000€ hat die Stadt aus dem Leader-Programm erhalten, 19 000 € gab der Landkreis als Co-Finanzierung dazu. Die Kosten für den Ausbau belaufen sich insgesamt auf 129 000€.

Das erwartet die Wohnmobil-Reisenden: Zehn mit Schotterrasen befestigte Stellplätze ohne Größen- und Gewichtsbegrenzung, Stromanschluss und gratis Ausblick aufs Mühlenmuseum. „Eine Entsorgungsstation zu bauen wäre zu aufwändig und damit viel zu teuer gewesen. Aber das braucht es auch nicht zwingend. Der Wohnmobilstellplatz an der Allerwelle ist einen Kilometer entfernt, dort kann man bequem hinfahren“, sagt Karsten Moritz, selbst passionierter Wohnmobilfahrer.

So einfach geht‘s: Der Stellplatz kostet pro Nacht 10 €, Strom für acht Stunden kostet 1€ und bezahlt wird per App. Den Gästen stehen vier große Sitzgruppen zur Verfügung.
Noch sieht der Stellplatz ein wenig kahl aus. Doch das wird sich bald ändern. Der Rasen ist schon gesät und rings herum werden noch Büsche gepflanzt, auch zur Bromer Straße hin.

Guter Tipp für die Gäste: Nach dem Frühstück am Schlosssee entlang in die Innenstadt spazieren oder den Nachmittag im Mühlenmuseum verbringen.    



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