Die Entwicklung des Gifhorner Kinderfonds ist eng mit dem Wirken von Holger Ploog als dessen Koordinator verbunden. Was mit einem Projekt zur Mittagessenunterstützung in 14 Kindertagesstätten im Jahr 2008 begann, ist heute ein funktionierendes Netzwerk, das mit seinen 15 Projekten Kinder in der Stadt unterstützt. Seit 16 Jahren koordiniert Holger Ploog ehrenamtlich die Arbeit des Gifhorner Kinderfonds und gab vielen Aktivitäten ein Gesicht. Jetzt übergibt er den Staffelstab an seinen Nachfolger Jens Legenbauer. Der 61-jährige aus Meinersen ist über den Verein der Führungskräfte von Volkswagen mit dem Gifhorner Netzwerk in Kontakt gekommen. Seit Herbst 2025 ist er ehrenamtlich für den Kinderfonds tätig.
„Holger Ploog war über so viele Jahre ein absoluter Glücksgriff für den Gifhorner Kinderfonds. Er hat mit großem Engagement Kontakte geknüpft, Partner gefunden und Projekte auf den Weg gebracht. Außerdem hat er das sprichwörtliche Herzblut mitgebracht, um dranzubleiben, wenn es mal schwieriger wurde, und um Kinderherzen heller strahlen zu lassen. Dafür gebührt ihm meine persönliche Hochachtung. Gleichzeitig freue ich mich, dass mit Jens Legenbauer ein kompetenter und ebenso einsatzfreudiger Nachfolger an Bord kommt“, sagt Matthias Nerlich, Bürgermeister und Schirmherr des Gifhorner Kinderfonds.
Auch Legenbauer bringt ein Herz für das Soziale mit und verfügt aufgrund seiner Erfahrung als Führungskraft bei Volkswagen über Know-how in der Projektsteuerung und vielfältige Kontakte. „Mich haben die Bandbreite der Projekte und die persönlichen Begegnungen in den Kindergärten und Schulen von Anfang an begeistert. Die Spenden und die ehrenamtliche Arbeit der vielen Partner kommen direkt da an, wo sie gebraucht werden. Dafür engagiere ich mich gern“, sagt Legenbauer. Unterstützung erhält er in den kommenden Monaten noch von Holger Ploog, um Themen und Beteiligte intensiv kennen zu lernen.
Unter dem Motto „Kleine Kinder – immer satt“ engagiert sich der Kinderfonds dafür, allen Kindern gleich gute Lebens- und Entwicklungsbedingungen und dadurch eine weitestgehende Chancengleichheit zu ermöglichen. Im Fokus stehen die Themen Ernährung, Bewegung, Bildung und soziale Teilhabe. Seit Gründung floss über eine Million Euro in die Projekte des Kinderfonds, die auf Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit angelegt sind. Dabei verzichtet der Kinderfonds auf administrative Kosten und verwendet die Spendengelder zu 100 Prozent für die Aktivitäten. 30 Kitas, 7 Grundschulen und das FBZ Grille zählen zu den Orten, an denen die Projekte die tägliche Arbeit unterstützen.