Am 24. Februar 2022 beginnt Russland seinen umfassenden Angriffskrieg gegen die Ukraine – ein Akt der Aggression und ein Völkerrechtsverbrechen. Seitdem erreichen uns erschreckende Bilder und Berichte. Das russische Militär greift Wohngebiete an, zerstört zivile Infrastruktur, foltert Zivilpersonen, sperrt sie ein oder erschießt sie auf offener Straße. Kinder werden von ihren Eltern getrennt und nach Russland verschleppt.
Der russische Angriffskrieg löst die größte Fluchtbewegung in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg aus. Millionen Menschen verlieren ihr Zuhause, müssen das Land verlassen oder sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht.
Wie sieht das Leben der Menschen in der Ukraine inmitten dieses andauernden russischen Angriffskriegs aus? Wie gestalten die Menschen trotz großer Gefahren ihren Alltag? Wie versuchen sie Hoffnung und ein Stück Normalität zu bewahren?
Ergänzt werden die Bilder durch Fakten, die Amnesty International in den vergangenen Jahren vor Ort recherchiert hat, darunter schwerste Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen.
Die Ostkreuz-Fotograf*innen Johanna-Maria Fritz, Emile Ducke und Sebastian Wells, der gemeinsam mit dem ukrainischen Fotografen Vsevolod Kazarin arbeitet, waren unabhängig voneinander wiederholt in der Ukraine. Die Fotograf*innen zeigen ihre Arbeiten regelmäßig in international bekannten Medien und Ausstellungen und wurden mehrfach ausgezeichnet.
Die ukrainische Menschenrechtsaktivistin und Fotografin Oleksandra Bienert hat das Projekt beratend begleitet. Sie engagiert sich seit Jahren für die ukrainische Community und trägt den Verdienstorden des Landes Berlin.
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei Gifhorn zu sehen.
Begleitend dazu wird eine Veranstaltung zum Thema „Krim – Insel der Angst“ mit Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der Gesellschaft für bedrohte Völker, am 19. Februar 2026 in der Stadtbücherei stattfinden.