In Gifhorn liegt uns Bildung besonders am Herzen
Die Stadt Gifhorn treibt die Entwicklung des Bildungscampus Süd weiter voran. Ein wichtiger Baustein soll künftig das „Haus der Generationen“ werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Idee, Bildung, Begegnung und gesellschaftliches Miteinander stärker zu verknüpfen und Angebote für Menschen aller Generationen zu schaffen. Der Rat der Stadt Gifhorn hat gestern die Stadtverwaltung beauftragt, die für die Umsetzung des Konzeptes erforderlichen Maßnahmen einzuleiten. Zur Finanzierung könnten neben den aus Haushaltsmitteln der Stadt geplanten 10.000 Euro für den Erbpachtzins rund 60.000 Euro über drei Jahre aus Fördermitteln fließen. Ein entsprechender Antrag wurde bei der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. gestellt.
Ausgangspunkt für die Planungen ist die bevorstehende Schließung der Kindertagesstätte Katharina-von-Bora. Aufgrund dauerhaft geringer Nachfrage erfolgt diese in Abstimmung mit dem Träger, dem evangelisch-lutherischen Kitaverband Gifhorn. Die freiwerdenden Räumlichkeiten eröffnen die Möglichkeit, den Standort im Sinne der Gesamtentwicklung des Bildungscampus neu auszurichten und langfristig als Ort der Begegnung und des gesellschaftlichen Miteinanders zu sichern.
Solidarisches Zusammenleben und Teilhabe fördern
„Im Haus der Generationen sollen Gemeinschaft, Vielfalt und gegenseitige Unterstützung im Alltag erlebbar werden. Gleichzeitig bietet sich dadurch die Chance, den Bildungscampus Süd weit über seine Funktion als Bildungsstandort hinaus zu einem lebendigen Mittelpunkt des Quartiers zu machen“, sagt Bürgermeister Matthias Nerlich.
Laut Konzept fungiert das Haus der Generationen als offener Treffpunkt für Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Herkunft. Zentrale Punkte sind Austausch und Begegnung, gegenseitige Unterstützung und die aktive Mitgestaltung des Quartiers. Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Initiativen sollen die Möglichkeit erhalten, eigene Ideen einzubringen und gemeinsam umzusetzen. Das Haus soll damit einen Beitrag leisten, soziale Kontakte zu fördern, Vereinsamung entgegenzuwirken und den Zusammenhalt im Quartier zu stärken.
Mögliche, im Konzept skizzierte Angebote sind:
Wie die konkreten Angebote lauten, steht noch nicht fest. Sie sollen sich vor allem an den Bedarfen im Quartier orientieren und gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickelt werden. Das Campusmanagement der Stadt Gifhorn begleitet diesen Prozess.
Um das Projekt umzusetzen, werden nach dem Auszug der Kita im Juli noch im Sommer die Räume hergerichtet und nach den Bedarfen des Hauses der Generationen ausgestaltet. Die ersten Angebote starten voraussichtlich im Herbst.
Hintergrund:
Bereits im Juni 2024 hatte der Rat der Stadt Gifhorn beschlossen, die erforderlichen Schritte zur Entwicklung eines Bildungscampus auf dem Gelände rund um den Neubau der Hauptschule am Sportzentrum Süd einzuleiten. Seitdem arbeitet ein Steuerkreis mit den örtlichen Einrichtungen daran, das Quartier weiterzuentwickeln und vorhandene Ressourcen bestmöglich zu nutzen. Dabei richtet sich der Blick bewusst über das eigentliche Campusgelände hinaus. Die Entwicklung soll den gesamten Sozialraum zwischen Altem Postweg und Herbert-Trautmann-Platz stärken und damit möglichst vielen Menschen zugutekommen.
Gifhorn, die charmante Stadt am Rand der Lüneburger Heide, präsentiert sich als idealer Wohnort für Menschen, die eine gelungene Verbindung aus historischem Flair und zeitgemäßem Wohnkomfort schätzen. Die idyllische Lage, das reiche kulturelle Erbe und die moderne Infrastruktur machen Gifhorn zu einem begehrten Wohnort für Familien, Paare und Singles gleichermaßen.
Die historische Altstadt von Gifhorn verzaubert mit malerischen Fachwerkhäusern und gemütlichen Gassen. Hier findet man nicht nur eine Vielzahl von Geschäften und Cafés, sondern auch eine lebendige Gemeinschaft, die das Stadtbild prägt. Die einladende Atmosphäre macht es leicht, sich in Gifhorn zu Hause zu fühlen.
Die Stadt legt großen Wert auf eine moderne Infrastruktur, die den Bewohnern ein komfortables Leben ermöglicht. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten und Freizeiteinrichtungen sind gut erreichbar und tragen zur Lebensqualität der Einwohner bei. Auch die Anbindung an die umliegenden Städte ist hervorragend, sodass Pendler schnell ihr Ziel erreichen.
Das Wohnangebot in Gifhorn ist breit gefächert und bietet für jeden Geschmack das passende Zuhause. Von gemütlichen Einfamilienhäusern mit großzügigen Gärten bis hin zu modernen Apartments in zentraler Lage – die Vielfalt der Immobilien spiegelt die Diversität der Bewohner wider.
Ein besonderes Highlight für Naturliebhaber ist der nahegelegene Naturpark Drömling, der zu ausgedehnten Spaziergängen und Radtouren einlädt. Hier findet man Erholung und Entspannung inmitten unberührter Natur. Mit dem nahen Tamkumsee und dem Bernsteinsee gibt es Naherholung mit allem, was das Herz begeht. Auch zum Elm und zum Harz ist es nicht weit.
Gifhorn – eine Stadt, die Tradition und Moderne harmonisch vereint. Erleben Sie die einzigartige Mischung aus Geschichte und zeitgemäßem Wohnen und entdecken Sie, warum Gifhorn für so viele Menschen das perfekte Zuhause ist.
Ein breites Wohnungsangebot hat zum Beispiel die Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft e.G, GWG.
Das Land Niedersachsen bietet Fördermöglichkeiten für die Schaffung von Mietwohnungen (Neubau, Aus-/Umbau und Erweiterung) sowie für den Neubau eines Eigenheims oder Kauf und Modernisierung einer Bestandsimmobilie. Für Vorhaben in der Stadt Gifhorn übernimmt die Wohnraumförderstelle der Stadt Gifhorn die Prüfung der Fördervoraussetzungen und Weiterleitung der Förderanträge an die NBank Hannover als Bewilligungsstelle.
Die Wohnraumförderstelle der Stadt Gifhorn ist außerdem für die Ausstellung von Wohnberechtigungsscheinen zum Bezug einer öffentlich geförderten Wohnung (sozialer Wohnungsbau) für Bürger*innen zuständig, die in Gifhorn wohnen oder wohnen möchten. Zusätzlich ist sie Vermieter*innen bei der Wiedervermietung von Wohnungen in Gifhorn bzw. Wohnungssuchenden bei der Wohnungssuche in Gifhorn behilflich.
Die Wohnraumförderstelle der Stadt Gifhorn berät Sie gerne zu den oben genannten Dienstleistungen und unterstützt Sie bei der Antragstellung. Details zu einzelnen Dienstleistungen finden Sie im Serviceportal der Stadt Gifhorn.
Wohnraumförderstelle
Stadt Gifhorn
Marktplatz 1
38518 Gifhorn
Tel.: 05371 88 206 / 05371 88 305
E-Mail: wohnraumfoerderung@stadt-gifhorn.de