Leben in Gifhorn

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Standort für das neue Feuerwehrhaus Wilsche

Stadt Gifhorn empfiehlt Neubau in Straße Im Achtertor

Wenig Raum, veraltete Bedingungen: Für die Ortsfeuerwehr Wilsche ist ein moderneres und geräumigeres Feuerwehrhaus unabdingbar. Auch, weil die Anforderungen des Versicherers Feuerwehr-Unfallkasse nicht mehr erfüllt werden und die in der Beschaffung befindlichen Tanklöschfahrzeug 3000 und Löschfahrzeug 10 nicht in die bestehende Fahrzeughalle passen. Nach Erhebung der Bedarfe sowie der Prüfung aller räumlichen und örtlichen Optionen in enger Zusammenarbeit mit der Ortsfeuerwehr empfiehlt die Stadt Gifhorn einen Neubau. Dieser soll am Standort „Im Achtertor 2“ auf dem Gelände der ehemaligen Gaststätte „Zum Deutschen Heinrich“ entstehen. Einen Beschlussvorschlag zum Erwerb des Grundstücks und für die Umsetzung des Bauvorhabens bringt der Fachbereich Bauverwaltung ab Mitte Juni in die Ratsgremien ein. Die endgültige Entscheidung trifft der Rat der Stadt Gifhorn am 29. Juni 2026.

Der Priorisierung eines Neubaus an der Straße Im Achtertor in Wilsche war eine intensive Prüfung verschiedener Alternativen vorausgegangen. Dazu gehörte die Option eines An- und Umbaus des bestehenden Feuerwehrhauses. Eine bauliche Erweiterung hätte tiefgreifende Eingriffe in den angrenzenden Waldbestand sowie eine signifikante Verkleinerung des Schützenplatzes zur Folge. Eine weitere betrachtete Option war ein Neubau am bisherigen Standort. Um genügend Raum für die Bedarfe der Feuerwehr zu generieren, müsste dieser in zweigeschossiger Bauweise entstehen. Das ruft Mehrkosten für zusätzliche Flächen für Treppen und Flure hervor und wäre ebenfalls mit Eingriffen in den Waldbestand verbunden. Als dritte Option wurden alternative Standorte in Wilsche geprüft und der Erwerb des Grundstücks „Im Achtertor 2“ an der Einmündung zum Konrad-Beste-Weg favorisiert.

Bürgermeister Matthias Nerlich sagt:„Mit der Entscheidung für den neuen Standort setzen wir auch in Wilsche ein klares Zeichen für Sicherheit und nachhaltige Entwicklung, denn ein moderner Feuerwehrstandort ist ein Gewinn für die ganze Ortschaft.“

Räumliche, bauliche und ökologische Vorteile am neuen Standort

Durch den Erwerb des Grundstücks „Im Achtertor 2“ mit einer Fläche von rund 3.740 Quadratmetern kann die Stadt Gifhorn nicht nur baurechtliche und naturschutzfachliche Hürden vermeiden, sondern auch alle notwendigen Anforderungen an ein modernes Feuerwehrhaus erfüllen. Eine Machbarkeitsstudie bestätigt, dass auf dem Grundstück ausreichend Platz für das Gebäude und die erforderlichen Stellplätze vorhanden ist. Zudem können die auf dem Grundstück vorhandenen Bäume weitestgehend erhalten bleiben. Schalltechnische Untersuchungen ergaben, dass der Betrieb der Feuerwehr mit der umliegenden Wohnbebauung vereinbar ist. Die Aufstellung eines Bebauungsplans ist nicht erforderlich.

„Am favorisierten Standort bleibt die Feuerwehr an zentraler Stelle präsent. Das ist wichtig für unsere Gemeinschaft und auch für das Sicherheitsgefühl aller Bürgerinnen und Bürger von großer Bedeutung. Ich freue mich, wenn wir das gemeinsam in Angriff nehmen können“, unterstreicht Ortsbürgermeister Uwe Weimann den städtebaulichen und gesamtgesellschaftlichen Vorteil.

Vergabe an Generalunternehmer geplant

Eine weitere Empfehlung der Stadtverwaltung betrifft die Art und Weise der Vergabe und Errichtung des Neubaus. Die Umsetzung soll analog zu jüngsten Bauprojekten in Gifhorn, wie der Feuerwehr Gamsen und der Hauptschule, erfolgen. Bei denen hatte die Vergabe an Generalunternehmer zu Kostensicherheit und termingerechter Fertigstellung geführt. Bei dem in der Machbarkeitsstudie bezifferten Gesamt-Investitionsbedarf von 5,53 Millionen Euro ist Planungssicherheit ein wichtiger Faktor.

Damit könnte auch die Ortsfeuerwehr Wilsche besser planen. „Ein Neubau gäbe uns endlich die Möglichkeit, moderne Technik und Fahrzeuge optimal unterzubringen und für unsere Kameradinnen und Kameraden funktionale Räume bereitzustellen. Das wäre ein großer Vorteil für unsere Einsatzbereitschaft“, erzählt Ortsbrandmeister Thomas Meyer. Ihm schließt sich mit Blick auf Gifhorn insgesamt Stadtbrandmeister Matthias Küllmer an: „Ein bedarfsgerechtes Feuerwehrhaus ist unerlässlich, um unsere ehrenamtlichen Kräfte bestmöglich auf ihre Aufgaben vorzubereiten und ihre Sicherheit im Einsatz zu gewährleisten. Der neue Standort weist meines Erachtens ideale Bedingungen auf, um die Feuerwehr Wilsche zukunftsorientiert aufzustellen.“

Für das Gesamtvorhaben sind im städtischen Haushalt derzeit 3,4 Millionen Euro eingeplant. Der zusätzliche Finanzierungsbedarf gegenüber dem in der Machbarkeitsstudie angegebenen Investitionsvolumen von 5,53 Millionen Euro wird in die kommenden Haushaltsberatungen eingebracht.



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Moderne Lebensqualität in historischem Ambiente

So lebt es sich in Gifhorn

Gifhorn, die charmante Stadt am Rand der Lüneburger Heide, präsentiert sich als idealer Wohnort für Menschen, die eine gelungene Verbindung aus historischem Flair und zeitgemäßem Wohnkomfort schätzen. Die idyllische Lage, das reiche kulturelle Erbe und die moderne Infrastruktur machen Gifhorn zu einem begehrten Wohnort für Familien, Paare und Singles gleichermaßen.

Die historische Altstadt von Gifhorn verzaubert mit malerischen Fachwerkhäusern und gemütlichen Gassen. Hier findet man nicht nur eine Vielzahl von Geschäften und Cafés, sondern auch eine lebendige Gemeinschaft, die das Stadtbild prägt. Die einladende Atmosphäre macht es leicht, sich in Gifhorn zu Hause zu fühlen.

Die Stadt legt großen Wert auf eine moderne Infrastruktur, die den Bewohnern ein komfortables Leben ermöglicht. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten und Freizeiteinrichtungen sind gut erreichbar und tragen zur Lebensqualität der Einwohner bei. Auch die Anbindung an die umliegenden Städte ist hervorragend, sodass Pendler schnell ihr Ziel erreichen.

Das Wohnangebot in Gifhorn ist breit gefächert und bietet für jeden Geschmack das passende Zuhause. Von gemütlichen Einfamilienhäusern mit großzügigen Gärten bis hin zu modernen Apartments in zentraler Lage – die Vielfalt der Immobilien spiegelt die Diversität der Bewohner wider.

Ein besonderes Highlight für Naturliebhaber ist der nahegelegene Naturpark Drömling, der zu ausgedehnten Spaziergängen und Radtouren einlädt. Hier findet man Erholung und Entspannung inmitten unberührter Natur. Mit dem nahen Tamkumsee und dem Bernsteinsee gibt es Naherholung mit allem, was das Herz begeht. Auch zum Elm und zum Harz ist es nicht weit.

Gifhorn – eine Stadt, die Tradition und Moderne harmonisch vereint. Erleben Sie die einzigartige Mischung aus Geschichte und zeitgemäßem Wohnen und entdecken Sie, warum Gifhorn für so viele Menschen das perfekte Zuhause ist.

Ein breites Wohnungsangebot hat zum Beispiel die Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft e.G, GWG.

 

Wohnraumförderung

Das Land Niedersachsen bietet Fördermöglichkeiten für die Schaffung von Mietwohnungen (Neubau, Aus-/Umbau und Erweiterung) sowie für den Neubau eines Eigenheims oder Kauf und Modernisierung einer Bestandsimmobilie. Für Vorhaben in der Stadt Gifhorn übernimmt die Wohnraumförderstelle der Stadt Gifhorn die Prüfung der Fördervoraussetzungen und Weiterleitung der Förderanträge an die NBank Hannover als Bewilligungsstelle.

Die Wohnraumförderstelle der Stadt Gifhorn ist außerdem für die Ausstellung von Wohnberechtigungsscheinen zum Bezug einer öffentlich geförderten Wohnung (sozialer Wohnungsbau) für Bürger*innen zuständig, die in Gifhorn wohnen oder wohnen möchten. Zusätzlich ist sie Vermieter*innen bei der Wiedervermietung von Wohnungen in Gifhorn bzw. Wohnungssuchenden bei der Wohnungssuche in Gifhorn behilflich.

Die Wohnraumförderstelle der Stadt Gifhorn berät Sie gerne zu den oben genannten Dienstleistungen und unterstützt Sie bei der Antragstellung. Details zu einzelnen Dienstleistungen finden Sie im Serviceportal der Stadt Gifhorn.

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