Leben in Gifhorn

Willkommen in Gifhorn, der idyllischen Mühlenstadt in der Südheide

Sichere Schulwege in Gifhorn

Fußgängerüberwege geplant / Tempo 30 am Calberlaher Damm

Zur Erhöhung der Schulwegsicherheit will die Stadt Gifhorn in den kommenden Jahren gezielt Fußgängerüberwege im Umfeld von Schulen im Stadtgebiet schaffen. In der 2. Jahreshälfte 2026 könnten die Arbeiten für fünf Zebrastreifen an den Schulwegen zu den Grundschulen starten. Weitere Standorte sind für die Jahre 2027 und 2028 an den weiterführenden Schulen in Planung, um auch dort sichere Querungen zu schaffen. So sieht es der Planungsentwurf vor, den die Stadtverwaltung ab Mitte Mai den entsprechenden Ratsgremien zur Beschlussfassung vorlegt. Eine andere Maßnahme steht bereits fest: Am Calberlaher Damm wird voraussichtlich bis zum Beginn des neuen Schuljahres 2026/2027 ein streckenbezogenes Tempo 30 für den hochfrequentierten Schulweg eingerichtet.

In den vergangenen Wochen wurden auf Basis der Verkehrsentwicklung und gesetzlicher Veränderungen sowie in enger Abstimmung mit der Polizei Gifhorn eine Vielzahl an möglichen Maßnahmen geprüft. Ziel ist es, nach der Novelle der Straßenverkehrsordnung, die Möglichkeiten zu nutzen, um für alle Schülerinnen und Schüler mehr Sicherheit zu schaffen und dennoch den Verkehrsfluss so geringfügig wie möglich einzuschränken. Das geht auch mit dem Wunsch vieler Eltern einher, die sichere und gut erkennbare Querungsmöglichkeiten für ihre Kinder fordern.

 „Mit den Fußgängerüberwegen werden wir allen Interessen am besten gerecht und setzen ein klares Zeichen für die Sicherheit unserer Kinder auf ihrem Schulweg. Die so genannten Zebrastreifen bieten unkomplizierte und effektive Lösungen an den richtigen Stellen. Wir laden alle Verkehrsteilnehmenden ein, uns auf diesem Weg zu begleiten, und werden nicht nur an den Schulen frühzeitig informieren“, sagt Babette Kutrib, Leiterin des Fachbereichs Ordnung bei der Stadt Gifhorn.

Die Stadtverwaltung präferiert Fußgängerüberwege vor anderen Lösungen, weil sie einen geschützten und klar geregelten Übergang ermöglichen, die Straße für Fahrzeuge meist schnell wieder passierbar ist, sie von allen Verkehrsteilnehmern gut akzeptiert werden und auch die Umsetzung oft nur minimale bauliche Anpassungen erfordert.

Information zur sicheren Nutzung geplant

„Die richtige Nutzung der Verkehrseinrichtung ist integraler Bestandteil der Verkehrssicherheit und verhindert mögliche Unfälle. Um die Umsetzung und die Akzeptanz bei allen Bürgern der Stadt Gifhorn so reibungslos wie möglich zu gestalten, ist es wichtig, durch eine gezielte Informationskampagne möglichst alle Nutzer der Fußgängerüberwege zu erreichen“, erläutert Stefan Heinemann, Sachbearbeiter Verkehr der Polizeiinspektion Gifhorn.

Die Einrichtung ist in drei Phasen geplant:

- 2. Jahreshälfte 2026:

- Bauernkamp (Albert-Schweitzer-Schule)

- Pommernring (Michael-Ende-Schule)

- Maschstraße/Wilhelmstraße

- Celler Straße (zwischen Stadthalle und Schützenplatz)

- Westerfeldweg (Wilhelm-Busch-Schule)

-  2027 & 2028: über zehn Standorte an den weiterführenden Schulen und an Kreisverkehren im gesamten Stadtgebiet

„Für die Einrichtung der Fußgängerüberwege sind neben der Markierung eines Zebrastreifens auch bauliche Anpassungen zu tätigen. Hierzu gehören das Herstellen barrierefreier Übergänge mittels Bordanpassungen und taktilem Leitsystem, das Versetzen oder Neuerrichten von Beleuchtung und gegebenenfalls das Austauschen von Pflaster“, erläutert Astrid Behrens, Leiterin des Fachbereichs Tiefbau der Stadt Gifhorn. Die Arbeiten an den für 2026 vorgesehenen fünf Fußgängerüberwegen finden in der 2. Jahreshälfte statt. Die Kosten für die Errichtung einschließlich der erforderlichen baulichen Anpassungen belaufen sich auf rund 60.000 Euro.

Tempo 30 am Calberlaher Damm

Mit Blick auf die Sicherheit der Schulwege besteht am Calberlaher Damm zwischen Dannenbütteler Weg bis II. Koppelweg eine besondere Situation. Hier grenzen Wege zu sieben Schulen an. Deshalb ordnet die Stadt Gifhorn auf diesem Streckenabschnitt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Km/h an. Diese soll bis zum Beginn des neuen Schuljahres im August 2026 in Kraft treten. Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt dann von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr. 

 

Hintergrund

Die Umsetzung der Maßnahmen für die Fußgängerüberwege wird auch durch Änderungen im Straßenverkehrsrecht ermöglicht. Mit der Reform von Straßenverkehrsgesetz, Straßenverkehrsordnung und den entsprechenden Verwaltungsvorschriften verfügen Städte und Gemeinden jetzt über mehr Flexibilität bei der Ausgestaltung sicherer Verkehrswege. Vorgaben wie die bisherigen Richtzahlen sind in den Hintergrund getreten. Dadurch können die Kommunen andere Bedarfe stärker berücksichtigen, zum Beispiel den Schutz von Kindern und anderen besonders schutzbedürftigen Personen.



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Moderne Lebensqualität in historischem Ambiente

So lebt es sich in Gifhorn

Gifhorn, die charmante Stadt am Rand der Lüneburger Heide, präsentiert sich als idealer Wohnort für Menschen, die eine gelungene Verbindung aus historischem Flair und zeitgemäßem Wohnkomfort schätzen. Die idyllische Lage, das reiche kulturelle Erbe und die moderne Infrastruktur machen Gifhorn zu einem begehrten Wohnort für Familien, Paare und Singles gleichermaßen.

Die historische Altstadt von Gifhorn verzaubert mit malerischen Fachwerkhäusern und gemütlichen Gassen. Hier findet man nicht nur eine Vielzahl von Geschäften und Cafés, sondern auch eine lebendige Gemeinschaft, die das Stadtbild prägt. Die einladende Atmosphäre macht es leicht, sich in Gifhorn zu Hause zu fühlen.

Die Stadt legt großen Wert auf eine moderne Infrastruktur, die den Bewohnern ein komfortables Leben ermöglicht. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten und Freizeiteinrichtungen sind gut erreichbar und tragen zur Lebensqualität der Einwohner bei. Auch die Anbindung an die umliegenden Städte ist hervorragend, sodass Pendler schnell ihr Ziel erreichen.

Das Wohnangebot in Gifhorn ist breit gefächert und bietet für jeden Geschmack das passende Zuhause. Von gemütlichen Einfamilienhäusern mit großzügigen Gärten bis hin zu modernen Apartments in zentraler Lage – die Vielfalt der Immobilien spiegelt die Diversität der Bewohner wider.

Ein besonderes Highlight für Naturliebhaber ist der nahegelegene Naturpark Drömling, der zu ausgedehnten Spaziergängen und Radtouren einlädt. Hier findet man Erholung und Entspannung inmitten unberührter Natur. Mit dem nahen Tamkumsee und dem Bernsteinsee gibt es Naherholung mit allem, was das Herz begeht. Auch zum Elm und zum Harz ist es nicht weit.

Gifhorn – eine Stadt, die Tradition und Moderne harmonisch vereint. Erleben Sie die einzigartige Mischung aus Geschichte und zeitgemäßem Wohnen und entdecken Sie, warum Gifhorn für so viele Menschen das perfekte Zuhause ist.

Ein breites Wohnungsangebot hat zum Beispiel die Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft e.G, GWG.

 

Wohnraumförderung

Das Land Niedersachsen bietet Fördermöglichkeiten für die Schaffung von Mietwohnungen (Neubau, Aus-/Umbau und Erweiterung) sowie für den Neubau eines Eigenheims oder Kauf und Modernisierung einer Bestandsimmobilie. Für Vorhaben in der Stadt Gifhorn übernimmt die Wohnraumförderstelle der Stadt Gifhorn die Prüfung der Fördervoraussetzungen und Weiterleitung der Förderanträge an die NBank Hannover als Bewilligungsstelle.

Die Wohnraumförderstelle der Stadt Gifhorn ist außerdem für die Ausstellung von Wohnberechtigungsscheinen zum Bezug einer öffentlich geförderten Wohnung (sozialer Wohnungsbau) für Bürger*innen zuständig, die in Gifhorn wohnen oder wohnen möchten. Zusätzlich ist sie Vermieter*innen bei der Wiedervermietung von Wohnungen in Gifhorn bzw. Wohnungssuchenden bei der Wohnungssuche in Gifhorn behilflich.

Die Wohnraumförderstelle der Stadt Gifhorn berät Sie gerne zu den oben genannten Dienstleistungen und unterstützt Sie bei der Antragstellung. Details zu einzelnen Dienstleistungen finden Sie im Serviceportal der Stadt Gifhorn.

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