Hier finden Sie die laufenden Bauleitplanverfahren der Stadt Gifhorn
Von kurzfristigen Planungen bis langfristigen Zukunftsvisionen
Die Stadt Gifhorn hat aufgrund einer wirtschaftlich günstigen Situation, ihrer guten Infrastruktur und eines hohen Wohn- und Freizeitwertes eine große Anziehungskraft. Dies ist mit Herausforderungen bei der Schaffung von Wohnraum verbunden. Die mittelfristige Stadtentwicklung muss daher für ein bedarfsgerechtes Angebot unterschiedlicher Wohnformen sorgen.
Das Institut empirica (Büro Bonn) hat ein Wohnraumversorgungskonzept für die Stadt Gifhorn erstellt. Das Konzept wurde im Oktober 2024 fertig gestellt.
Die Ergebnisse stehen hier.
Für die Wohnqualität einer Stadt wie Gifhorn sind neben einer attraktiven Innenstadt auch eine gut funktionierende Nahversorgung und weitere Einkaufsmöglichkeiten wichtig. Außerdem leistet der Einzelhandel in einem Mittelzentrum auch zur Versorgung der Bevölkerung in benachbarter Gemeinden einen großen Beitrag. Diese Qualitäten sollen erhalten und weiter entwickelt werden.
Vor diesem Hintergrund hatte die CIMA GmbH im Auftrag der Stadt Gifhorn ein Einzelhandelskonzept ausgearbeitet. Der Rat der Stadt hatte im Oktober 2010 beschlossen, dass dieses Konzept als Grundlage für die Stadtentwicklung und für die Bauleitplanung zu verwenden ist.
Nunmehr hat die Stadt Gifhorn gemeinsam mit dem Planungs- und Gutachterbüro „Stadt + Handel“ sowie in Abstimmung mit Facharbeitskreisen die Neufassung des Einzelhandelskonzeptes für die Stadt Gifhorn erarbeitet. Dieses soll künftig als Grundlage in der kommunalen Baugenehmigungspraxis, der örtlichen Bauleitplanung und bei der Beratung von Projektentwicklern, Investoren und Immobilieneigentümern dienen.
In der Zeit vom 29.01.2025 bis einschließlich 28.02.2025 findet die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden sowie der Träger öffentlicher Belange statt.
Hier gelangen Sie zum Entwurf des Einzelhandelskonzeptes.
Der Entwurf des Einzelhandelskonzepts liegt in diesem Zeitraum auch im Rathaus der Stadt Gifhorn, Marktplatz 1, Fachbereich Stadtentwicklung, 2. Obergeschoss, neben Zimmer 206 während der folgenden Dienstzeiten Mo, Di, Mi, Do, Fr 8.30 – 12.00 Uhr sowie Mo, Di, Mi, 14.00 – 16.00 Uhr und Do auch 14.00 – 17.00 Uhr öffentlich aus.
Nähere Auskünfte werden im Fachbereich Stadtentwicklung während der Sprechzeiten Mo, Mi, Do, Fr 8.30 - 12.00 Uhr, Do auch 14.00 - 17.00 Uhr oder nach vorheriger telefonischer Vereinbarung erteilt. Wenden Sie sich bitte zur telefonischen Terminabstimmung an Frau Kerstin Lange, Tel.: 05371 88-282.
Während der Auslegungsfrist (bis einschließlich zum 28.02.2025) können Stellungnahmen bei der Stadt Gifhorn abgegeben werden. Stellungnahmen sind vorzugsweise an die folgende E-Mailadresse der Stadt Gifhorn zu übermitteln, bei Bedarf können Stellungnahmen aber auch auf anderem Weg bei der Stadt Gifhorn abgegeben werden: Bauleitplanverfahren@stadt-gifhorn.de
Die Förderregion Südkreis Gifhorn umfasst mit Gamsen, Kästorf, Neubokel, Wilsche und Winkel auch die fünf Ortschaften der Stadt Gifhorn. Gemeinsam mit den Samtgemeinden Boldecker Land, Isenbüttel und Papenteich sowie der Gemeinde Sassenburg wurde mit dem integrierten ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) ein strategisches Handlungskonzept für die verbesserte ländliche Entwicklung erarbeite. Das ILEK bildet die Grundlage, damit in den nächsten Jahren Projekte mit Fördermitteln der EU und des Landes Niedersachsens unterstützt werden können.
Für die ILE-Region Südkreis Gifhorn wurde eine Geschäfsstelle beim Landkreis Gifhorn eingerichtet. Das Planungsbüro KoRiS aus Hannover wurde außerdem mit dem Regionalmanagement beauftragt und steht u.a. für die Beratung bei Projektentwicklung und Antragstellung zur Verfügung.
Das erarbeitete ILEK sowie weitere Informationen zu Ansprechpartnern und zur Antragsstellung finden Sie hier.
Die Stadt Gifhorn hat die Fortschreibung des Landschaftsplanes gemäß § 9 Abs. 4 des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz – BNatSchG) erarbeitet. Ziel dieser Fortschreibung ist es, eine umfassende, den aktuellen Erfordernissen angepasste Planungsgrundlage im Bereich des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu erhalten. Der aus dem Jahr 1995 vorliegende Landschaftsplan der Stadt Gifhorn wird somit fortgeschrieben.
Der textliche Entwurf „Fortschreibung des Landschaftsplanes für die Stadt Gifhorn“, die Strategische Umweltprüfung zur Fortschreibung des Landschaftsplanes für die Stadt Gifhorn sowie der dazugehörige Kartenteil bestehend aus folgenden 16 Karten:
liegen gemäß § 42 UVPG vom 10.02.2025 bis einschließlich 12.03.2025 im Rathaus der Stadt Gifhorn, Marktplatz 1, Fachbereich Stadtentwicklung, in der zweiten Etage im Flurbereich vor dem Zimmer 206 öffentlich aus und sind dort während der folgenden Dienstzeiten Mo, Di, Mi, Do, Fr 8.30 – 12.00 Uhr sowie Mo, Di, Mi, 14.00 - 16.00 Uhr und Do auch 14.00 - 17.00 Uhr einsehbar.
Bis zum 15.04.2025 hat die betroffene Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich zu dem Plan und zu dem Umweltbericht zu äußern. Gemäß § 42 Abs. 3 UVPG weise ich ausdrücklich darauf hin, dass mit Ablauf der Äußerungsfrist alle Äußerungen ausgeschlossen sind, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.
Ihre Stellungnahme richten Sie bitte per E-Mail an landschaftsplan@stadt-gifhorn.de
Sollte die Abgabe Ihrer Äußerung auf elektronischem Weg nicht möglich sein, kann Sie auch schriftlich, per Telefax (unter 05371/88-258) oder nach vorheriger Terminvereinbarung zur Niederschrift bei der Stadt Gifhorn im Fachbereich Stadtentwicklung, Marktplatz 1, 38518 Gifhorn erfolgen. Bei Fragen zur Fortschreibung des Landschaftsplanes wenden Sie sich bitte an Frau Ellen Schulze (Telefon: 05371/88-236).
Gemeinsam mit dem Planungsbüro merkWATT wurde mit „Konzept für Elektromobilität und alternative Mobilitätsformen“ ein Leitfaden für die Stadt Gifhorn erarbeitet und im Juli 2023 politsch beschlossen. Er beinhaltet die Themenbereiche „Mobilitätsstationen“, „Ladeinfrastruktur für Elektromobilität“ und „Carsharing“.
Explizit beschilderte und entsprechend gestaltete Mobilitätsstationen sollen die Verknüpfung zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln verbessern. Dazu wurden Kriterien entwickelt, mögliche Standorte identifiziert und Maßnahmen erarbeitet. Der Fokus soll dabei zunächst auf den beiden Bahnhöfen und Bushaltestellen mit hoher ÖPNV-Verknüpfung liegen.
Bezüglich der Ladeinfrastruktur wurde zunächst das Netz (halb-)öffentlicher Ladepunkte analysiert und bewertet. Anschließend wurde der Bedarf an neuen Ladepunkten ermittelt und Möglichkeiten zur Unterstützung beim Errichten von neuen privaten, öffentlichen und halböffentlichen Ladepunkten aufgezeigt. Eine Arbeitsgruppe Elektromobilität wird die Entwicklungen in der Elektromobilität und den Bedarf an Ladepunkten fortlaufend analysieren und ggf. erforderliche Maßnahmen in die Wege leiten.
Als letzter Baustein wurden die unterschiedlichen Formen von Carsharing, deren Voraussetzungen und Möglichkeiten in Gifhorn aufgezeigt. Die Verwaltung beabsichtigt Gespräche mit potentiellen Betreibern zu führen und ggf. Standorte für Carsharing-Fahrzeuge zu ermitteln und auszuweisen.
Die Planungen zum Nachlesen finden Sie hier.
Die Stadt Gifhorn verfolgt mit dem Radverkehrskonzept das Ziel "fahrradfreundliche Kommune". Hier gibt's alles rund ums Rad. Das Radverkehrskonzept der Stadt Gifhorn wurde am 26.09.2022 vom Rat der Stadt Gifhorn beschlossen und legt mit dem Radverkehrsnetz, den Qualitätsstandards und Maßnahmen den Grundstein auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Kommune.
Den beschlossenden Bericht und Anhang finden Sie folgend:
Radverkehrskonzept Stadt Gifhorn 2022 Band 1 - Textteil
Radverkehrskonzept 2022 Band 2 - Anhang
Weitere Informationen zum Radverkehr in Gifhorn finden Sie hier
Es gibt wunderbare Radwege für spannende Touren rund um Gifhorn - hier geht es zu den Tipps.....
Das Areal rund um den Schlosssee ist in vielerlei Hinsicht ein Kleinod der Stadt. Darum gibt es Konzepte, Planungen und Perspektiven.
Das neue Sportstättenentwicklungskonzept ist in Arbeit. Demnächst gibt es hier weitere Informationen.
Der Rat der Stadt Gifhorn hat am 30.09.2013 das Vergnügungsstättenkonzept als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 Baugesetzbuch beschlossen.
Es dient als fachliche Grundlage für eine planungs- und bauordnungsrechtliche Steuerung von Vergnügungsstätten im Stadtgebiet und gibt Empfehlungen, wo Einrichtungen wie z. B. Spielhallen, Wettbüros oder Tanzlokale angesiedelt werden könnten und wo nicht.
Aktuelle Information dazu stehen hier.
Mit dem „Leitbild Mobilität 2030“ wurde am 5.10.2020 ein neuer Verkehrsentwicklungsplan für die Stadt Gifhorn erstellt. Das Leitbild ist aus sogenannten Werte- und Schutzzielen (z. B. Gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen ermöglichen) und sogenannten Handlungsfeldern (z. B. Verbesserung der Verknüpfung der Verkehrsmittel) zusammengesetzt. Es beinhaltet sowohl verkehrliche als auch soziale und Umweltaspekte.
Den beschlossenden Bericht, Anhang und die Maßnahmenliste finden Sie folgend:
Schlussbericht Leitbild Mobilität 2030
Anhang zum Schlussbericht Leitbild Mobilität 2030
Maßnahmenliste zum Schlussbericht Leitbild Mobilität 2030
Weitere Informationen zur Mobilität in Gifhorn finden Sie hier
Auf der Grundlage des beschlossenen "Leitbild Mobilität 2030" wurde ein Verkehrssicherheitskonzept erstellt. Es beinhaltet die Themenfelder Schulwegsicherheit, Querungshilfen und Ortseingänge / Geschwindigkeiten.
Den beschlossenden Bericht und die Anlagen finden Sie folgend:
Verkehrssicherheitskonzept - Abschlussbericht
Verkehrssicherheitskonzept - Anlagen
Die Stadt Gifhorn ist nach EU-Umgebungslärmrichtlinie verpflichtet, aufbauend auf der vorliegenden Lärmkartierung des Landes Niedersachsen einen Lärmaktionsplan aufzustellen. Die Lärmkartierung wurde für Hauptverkehrsstraßen, d.h. Autobahnen, Bundes- und Landessstraßen mit mehr als 3 Mio. Kfz/Jahr (ca. 8.200 Kfz/24 h) durchgeführt. Dies betrifft in Gifhorn die Hauptverkehrsstraßen B 4 und B 188 im gesamten Bereich der Stadt Gifhorn.
Der Lärmaktionsplan der Stadt wird alle fünf Jahre fortgeschrieben. Vom 15.03.2024 bis einschließlich 15.04.2024 hat die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange und Behörden stattgefunden. Die Fortschreibung des Lärmaktionsplans (Runde 4) ist am 17.06.2024 vom Rat der Stadt Gifhorn beschlossen worden.
Hier gelangen Sie zur aktuellen Lärmaktionsplan-Fortschreibung 2024 und dem dazugehöringen Kartenanhang.
Mit passiven Lärmschutzmaßnahmen sind bauliche Verbesserungen an lärmbetroffenen Gebäuden gemeint. Dazu zählen z.B. Lärmschutzfenster, Lüfter, Dämmung von Rollladenkästen oder Wänden.
Die Maßnahmen zum passiven Schallschutz haben den zusätzlichen Effekt, dass sie in der Regel auch zu einer Verbesserung der Wärmedämmung der Gebäude führen. Um mehr Lärmschutz an und in Gebäuden zu erreichen, können Betroffene daher auch Förderprogramme zur Steigerung der Energieeffizienz nutzen. Für Eigentümer privater Wohngebäude, Unternehmen oder Freiberufler gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, u.a. bei der KfW oder speziell für Niedersachsen bei der NBank.
Die Energieeffizienz der kommunalen Gebäude zu steigern und die Energiekosten zu senken - das ist für die Stadt Gifhorn ein großes Thema. In einem ersten Schritt hat die städtische Klimaschutzmanagerin Leonie Hunkert den Energiebericht erstellt und alle städtischen Liegenschaften (Schulen, Kitas, Dorfgemeinschaftshäuser, Feuerwehren, Sportanlagen, etc.) untersucht, für die Energiewerte vorliegen. Der Bericht gibt einen Überblick über den Gesamtenergieverbrauch und die Gesamtkosten der Energie- und Wasserverbräuche. So wurden für die Wärmeerzeugung rund 10,2 Kilowattstunden (kWh) an Heizenergie verbraucht, rund 1,3 Millionen kWh an Stromenergie und rund 47.700 m³ Wasser. Die CO2-Emissionen betrugen 2.024 Tonnen. Der Energiebericht dient als Entscheidungshilfe für zukünftige Sanierungsmaßnahmen und ist Grundlage für die Priorisierung der anstehenden Projekte. Der nächste Energiebericht wird Ende 2026 erstellt, so dass ein Vergleich der Verbräuche erfolgen kann und Maßnahmen auf ihre Energieeffizienz hin überprüft werden können. Ziel der Stadt ist es, die CO2-Emissionen zu reduzieren und die Energiekosten zu senken. Lesen Sie hier den ausführlichen Energiebericht für das Jahr 2022.
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